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Antike Stadt auf dem nördlichen Peloponnes, wo sie zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf die Landenge des Isthmus von Korinth bewacht, dem einzigen Landweg von Attika nach dem Peloponnes. Wegen seines Wasserreichtums und seinem fruchtbaren Boden gab es schon in der Vorzeit zahlreiche Siedlungen, so in Koraku, in Hag. Gerasimos und weiter im Landesinneren.

Von den drei Plateaus, die sich von der Küste her aufbauen, war das oberste im Schutz des Bergmassives (Akrokorinth) seit neolithischer Zeit kontinuierlich besiedelt.

Um 1100 v. Chr - vordorische Bewohner versuchen sich vergeblich gegen die vordringenden Dorier zu schützen. Diese behielten den vorgriechischen Ortsnamen Korinth bei und behandelten die ansässige Bevölkerung als politisch Minderberechtigte. Das homerische Ephyra scheint sich auf Akrokorinth zu beziehen.

Gesetzgeber und Stadtgründer soll der Korinther Pheidon sein. Seit dem 9. Jh. wird die Stadt von Königen regiert. Nach der Überlieferung übernahm das dorische Geschlecht der Bakchiaden um Mitte des 8. Jh. die Führung.

Dem Isthmus zwischen Ägaischen und Ionischen Meer verdankte Korinth die Kontrolle über weite Bereiche des Handels und die Stadt konnte sich gut entwickeln, wichtige Kolonien sind Syrakus (733 v. Chr.), Epidamnus (~627 v. Chr.), Anaktorion (625 v. Chr.), Leukas (625 v. Chr.), Ambrakia (625 v. Chr.) und Korkyra in Epirus, Potidaia und Apollonia (~600 v. Chr.).

657 v. Chr - Kypselos reisst die Alleinherrschaft an sich. Unter ihm und seinem Sohn Periander (627-585 v. Chr.) erreichte Korinth seinen Höhepunkt als Handelsmetropole mit dem wichtigen Stützpunkt Kerkyra.

524 v. Chr - Korinth beteiligt sich an der Flottenexpedition gegen Polykrates, den Tyrannen von Samos.

530-510 v. Chr - das Schatzhaus der Megarer in Delphi wird errichtet, als Erinnerung an einen Sieg über Korinth, dem es im 6. Jh. v. Chr, nach wechselvollen Kämpfen, gelang Megara als Handelskonkurrent auszuschalten.

491 v. Chr - Korinth nimmt zusammen mit Kerkyra an der Seite seiner Tochterstadt Syrakus an einem Unternehmen gegen Hippokrates von Gela teil.

In den Perserkriegen stellte Korinth bei Salamis das zweitstärkste Flottenkontingent nach Athen. Die Athener, seit dem 6. Jh. v. Chr. stärkste Konkurrenten im Handel, hatten durch ihre Rüstungen die Korinther im Perserkrieg überflügelt.

479 v. Chr - In der Schlacht von Plataiai ist Korinth mit einem Heereskontingent beteiligt.

462 v. Chr - der Athener Kimon durchzieht ohne Erlaubnis korinthisches Gebiet und löst damit einen Krieg aus. Im Bunde mit Epidauros werden die Athener bei Halieis besiegt. Später aber ein Seegefecht bei Kekryphaleia im saronischen Golf verloren.

451 v. Chr - Es kommt zum Waffenstillstand zwischen Korinth und Athen, mit einem für die Athener ungünstigen Friedensvertrag.

433 v. Chr - Die Seeschlacht bei den Sybota-Inseln an der Küste von Epeiros gegen ein kerkyräischen Schiffsverband brachte den Korinthern kurzzeitig einen Sieg, der aber wegen des Eintreffens der athenischen Handelsflotte nicht ausgenützt werden konnte.

432 v. Chr - Die Tochterstadt Poteidaia fällt vom athenischen Seebund ab.

431 v. Chr - Der Handelszwist zwischen Korinth und Athen führt zum Peleponnesischen Krieg. Korinth tut sich mit Sparta zusammen. Die Sympathien für Sparta schwinden.

395-386 v. Chr - Korinth führt mit Athen, Theben und Argos Krieg gegen Sparta im Korinthischen Krieg.

338 v. Chr - Korinth gerät unter die Herrschaft der Makedonier.

243 v. Chr - Korinth wird Mitglied im Achäischen Bund

146 v. Chr - Korinth wird von den Römern unter Lucius Mummius völlig zerstört und erst hundert Jahre später unter Cäsar als Bürgerkolonie (Laus Iulia Corinthus) neu besiedelt.

50 n. Chr - Paulus gründet in Korinth die erste Christengemeinde auf griechischem Boden, Briefe des Paulus an die Korinther sind Bestandteile des Neuen Testaments der Christenheit. Heute ist Korinth orthodoxer Bischofssitz.

267 n. Chr - Germanen dringen in Griechenland ein. Korinth wird von den Herulern erobert.

397 n. Chr - Korinth wird von den Truppen des Alarich erobert.

521 n. Chr - weite Teile der Stadt werden durch ein Erdbeben zerstört. Der Oströmische Kaiser Justinian lässt Korinth wieder aufbauen.

Das heutige Korinth wurde nach schweren Erdbeben 1858 und 1928 völlig neu aufgebaut. Außer vom erwähnten Apollon-Tempel fand man bei Ausgrabungen Reste des römischen Marktplatzes mit Propyläen aus dem ersten Jahrhundert, Odeion und Theater. In einen Felsblock westlich des Apollon-Tempels sind die fünf Kammern des „Quellhauses der Glauke” gehauen.

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